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Monday, 06 February 2012
Das Grundprinzip: Einklang zwischen der körperlichen Stärke und der Lebenskraft PDF Drucken E-Mail
Dieses Prinzip (CUONG NHU TUONG THOI) rührt vom Polaritätengesetz (KINH DICH) her.

Im QWAN KI DO sind zahlreiche Techniken auf dem AM-DUONG-Prinzip gestützt, mit anderen Worten: auf dem Prinzip des Negativen und des Positiven.
In der traditionellen Wissenschaft des Fernen Ostens werden diese zwei Begriffe als gegensätzlich und doch ergänzend angesehen; sie ergänzen sich und das eine kann ohne das andere nicht existieren. Ihre dauernde Vereinigung und ihr dauernder Gegensatz bringen das Leben im Universum hervor.

Tief beeinflusst von dieser taoïstischen Philosophie, gründet QWAN KI DO sein Fortschreiten auf zwei anscheinend grundverschiedenen und doch eng beieinander liegenden und sich ergänzenden Arbeitsformen.
  • Während der ersten Übungsjahre (ungefähr vier bis fünf Jahre bis zum Schwarzgurt) entwickelt der Schüler sein körperliches Potential (Kraft, Ausdauer, Widerstandsfähigkeit, Wendigkeit ...) durch ein Lernprogramm, das im Wesentlichen auf die Faust-, Bein-, Stellungswechsel-Techniken und Kampfübungen gerichtet ist.
  • Ab diesem Grad hebt man eine persönlichere, innere Arbeitsart hervor. Der Schüler entdeckt die uralten, auf die Atmung und das Zerbrechen spezialisierten THAO QUYEN. Diese angebotenen, systematisch erfassten Übungsverkettungen erlauben ihm, Reflexe und Kraft anzuwenden, seine Wahrnehmungsfähigkeiten zu entwickeln und seine Intuition zu fördern.
Das Gleichgewicht zwischen diesen zwei Arbeitsformen und das Ergebnis dieses Fortschreitens, das die Entdeckung des Weges der Weisheit anstrebt, ist oft durch die folgende Zeichnung versinnbildlicht:
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Die innere Ruhe PDF Drucken E-Mail
Wie die Gesamtheit der traditionellen fernöstlichen Kampfkünste ist QWAN KI DO eine Lebenskunst.

Dank eines sich gemäss dem persönlichen Niveau entwickelnden Fortschreitens, sichert die regelmässige Übung von QWAN KI DO Entspannung sowie eine beim Anfänger oft ungeahnte Konzentration und begünstigt das Bewusstwerden der inneren Kraft. Seiner Möglichkeiten aber auch seiner Grenzen bewusst und von vielfachen Spannungen befreit, kommt der Schüler auf dem Weg der inneren Ruhe schrittweise voran.
 
Top! Top!