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Das Grundprinzip: Einklang zwischen der körperlichen Stärke und der Lebenskraft |
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Dieses Prinzip (CUONG NHU TUONG THOI) rührt vom Polaritätengesetz
(KINH DICH) her.
Im QWAN KI DO sind zahlreiche Techniken auf dem AM-DUONG-Prinzip
gestützt, mit anderen Worten: auf dem Prinzip des Negativen und des
Positiven.
In der traditionellen Wissenschaft des Fernen Ostens werden diese zwei Begriffe
als gegensätzlich und doch ergänzend angesehen; sie ergänzen
sich und das eine kann ohne das andere nicht existieren. Ihre dauernde Vereinigung
und ihr dauernder Gegensatz bringen das Leben im Universum hervor.
Tief beeinflusst von dieser taoïstischen Philosophie, gründet
QWAN KI DO sein Fortschreiten auf zwei anscheinend grundverschiedenen
und doch eng beieinander liegenden und sich ergänzenden Arbeitsformen.
- Während der ersten Übungsjahre (ungefähr vier bis fünf
Jahre bis zum Schwarzgurt) entwickelt der Schüler sein körperliches
Potential (Kraft, Ausdauer, Widerstandsfähigkeit, Wendigkeit ...)
durch ein Lernprogramm, das im Wesentlichen auf die Faust-, Bein-, Stellungswechsel-Techniken
und Kampfübungen gerichtet ist.
- Ab diesem Grad hebt man eine persönlichere, innere Arbeitsart
hervor. Der Schüler entdeckt die uralten, auf die Atmung und das
Zerbrechen spezialisierten THAO QUYEN. Diese angebotenen, systematisch
erfassten Übungsverkettungen erlauben ihm, Reflexe und Kraft anzuwenden,
seine Wahrnehmungsfähigkeiten zu entwickeln und seine Intuition
zu fördern.
Das Gleichgewicht zwischen diesen zwei Arbeitsformen und das Ergebnis dieses
Fortschreitens, das die Entdeckung des Weges der Weisheit anstrebt,
ist oft durch die folgende Zeichnung versinnbildlicht:
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Wie die Gesamtheit der traditionellen fernöstlichen Kampfkünste
ist QWAN KI DO eine Lebenskunst.
Dank eines sich gemäss dem persönlichen Niveau entwickelnden Fortschreitens,
sichert die regelmässige Übung von QWAN KI DO Entspannung
sowie eine beim Anfänger oft ungeahnte Konzentration und begünstigt
das Bewusstwerden der inneren Kraft. Seiner Möglichkeiten aber auch
seiner Grenzen bewusst und von vielfachen Spannungen befreit, kommt der
Schüler auf dem Weg der inneren Ruhe schrittweise voran. |
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