Maître CHAU QUAN KY wurde 1895 in der Provinz GUANG DONG in China geboren. Sehr jung verlor er seinen Vater. Weil seine Mutter ihn nicht aufziehen konnte, gewährleistete sein Onkel seine Erziehung. Dieser war ein ehrwürdiger taoïstischer Priester und führende Persönlichkeit einer grossen Kampfkunstschule.
Sehr schnell zeigte er unleugbare Qualitäten in der Kampfkunst-Ausübung. Das von Maître CHAU QUAN KY erreichte technische Niveau war aussergewöhnlich und überraschte schon seine Umgebung. Er führte das Werk seines Onkels weiter und erweiterte es mit seinen eigenen Nachforschungen.
 Maître CHAU QUAN KY 1936 musste Maître CHAU QUAN KY China über HONG KONG verlassen und kam nach TRA VINH in Süd-Vietnam wohnen, wo die Anzahl der in diesem Land lebenden Chinesen zunahm. Seine Beherrschung der Kampfkünste, aber auch seine Kenntnisse der traditionellen Medizin machten ihn schnell in dieser Gegend bekannt. Nach folgendem Vorfall drang sein Ruf durch Süd-Vietnam: Im Laufe eines örtlichen Festes machten zwei Chinesen eine wenig überzeugende Kampfkunst-Vorführung. Um das Gesicht vor den vietnamesischen Zuschauern nicht zu verlieren, bat der Veranstalter Maître CHAU QUAN KY eine würdigere Vorstellung der Kampfkunst darzustellen. Obwohl er Vorbehalte hatte, tat er es und entzückte das Publikum. Die zwei Vorführer, die an seiner wirklichen Effizienz zweifelten, forderten ihn heraus und wurden in ein paar Sekunden ausser Gefecht gesetzt. Da baten ihn mehrere Chinesen, als Schüler angenommen zu werden. Für eine lange Zeit enthüllte Maître CHAU QUAN KY seine Kenntnisse nur den Chinesen.
1956 kam er als Kräuterhändler und Akupunkteur nach CHO LON arbeiten. Er eröffnete einen Laden in der QUANG TRUNG-Strasse, aber blieb dort nur wenige Monate. Er zog nach GIA DINH, wo er Zeremonien-Meister in einem Tempel wurde, der dem Totenkult geweiht war. Seine Tätigkeiten waren vielfältig. Ausser der Zeremoniengestaltung kümmerte er sich um die Gläubigen, die im Tempel verkehrten.
Maître CHAU QUAN KY gründete damals seine erste Kampfkunstschule (VO DUONG) und machte die Bekanntschaft von einigen vietnamesischen Experten - LE VAN KIEN, LONG HO HOI, TRUONG THANH DANG, LE Dai HOAN - und von einem Landsmann, dem Experten LAI QUI, der - seines technischen Wertes bewusst - ihn überzeugte, seine Lage zu regeln. Er lässt sich als Vietnamese einbürgern und lizenziert sich im vietnamesischen Kampfkunst-Verband (TONG CUOC QUYEN THUAT VIETNAM). Er nahm dann an einigen grossen Wettkämpfen teil, aus welchen er regelmässig als Sieger hervorgeht. Er wurde damals als der grösste Experte der chinesischen Schulen der Gegend betrachtet.
1968, während Maître CHAU QUAN KY in seinen Nachforschungen über die Energie-Kontrolle fortfuhr, empfand er das erste Unwohlsein. Er verfasste sein Testament. Der eigene Vater von Maître Pham Xuan Tong fand ihn unbelebt, als er ihn besuchte. Er starb wenige Stunden später im Krankenhaus von CHO RAY an den Folgen einer Gehirnblutung.
Maître CHAU QUAN KY wählte Maître PHAM XUAN TONG, der damals in Frankreich war, als Nachfolger und liess ihm sein Testament und einen Teil der Bücher übergeben, die er extra für ihn geschrieben hatte. |
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